Lohnfortzahlungsmissbrauch


Vorgetäuschte Krankheit, unerlaubte Nebentätigkeit, vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit


Für den Nachweis einer vorgetäuschten Krankheit dient vor allem die Dokumentation von zwei Umständen: Genesungswidriges Verhalten des verdächtigen Mitarbeiters und/oder die Ausübung einer anderen Erwerbstätigkeit (unerlaubte Nebentätigkeit, Schwarzarbeit) während der Krankschreibung.


Blaumachen ist nicht nur eine finanzielle und organisatorische Belastung für den Arbeitgeber, sondern schadet in vielen Fällen auch den Kollegen, deren Stressfaktor sich durch Ausfälle schnell erhöht, und zudem der Allgemeinheit. Denn jeder Patient, der die Krankenkassen aufgrund einer vorgetäuschten Krankheit zusätzlich belastet, trägt dazu bei, dass die Krankenkassenbeiträge für die Allgemeinheit in die Höhe schnellen. Viele Fälle von Lohnfortzahlungsbetrug weisen folglich Schnittpunkte mit Versicherungsbetrug auf. Notorische Blaumacher senken zudem die Arbeitsmoral der gesamten Belegschaft. Folglich können Mitarbeiterobservationen durch die erfahrenen Detektive der Detektei GU Sicherheit & Ermittlung nicht nur zu unmittelbaren Maßnahmen gegen den betrügenden Mitarbeiter führen, sondern auch langfristig das Miteinander und die Effizienz der gesamten Belegschaft steigern.

 

Es gibt viele Anzeichen für vorgetäuschte Krankheiten. Als Hinweise dienen u.a. folgende Aspekte:


  • häufige Krankschreibungen
  • prahlerische Angaben gegenüber Kollegen
  • bekannte Verpflichtungen in Vereinen und Organisationen (sehr häufig Fußball)
  • vorherige Ablehnung eines Urlaubsantrags
  • Krankschreibungen an Brückentagen und/oder nach Wochenenden

 

Von Bedeutung ist im Übrigen auch, dass Sie als Arbeitgeber schnell reagieren, wenn sich ein verdächtiger Mitarbeiter krankschreiben lässt. Einschlägige Gerichtsurteile beweisen die Notwendigkeit mehrerer Observationstage zum Nachweis der Regelmäßigkeit von Verstößen. Drei bis vier Observationstage zumindest zu den üblichen Arbeitszeiten werden allgemeinhin als Notwendigkeit für den Nachweis des Lohnfortzahlungsbetruges durch Wirtschaftsdetektive betrachtet.



Bei aller Motivation und Expertise der eingesetzten Detektive der Detektei GU Sicherheit & Ermittlung muss eins doch immer bedacht werden: Aufklärung und Beweisbeschaffung sind an Gesetze gebunden. Fast jeder Fall lässt sich aufklären, viele jedoch nicht auf legalem Wege. Die Wirtschaftsermittler der Detektei GU haben sich im Wissen um die Reputation ihrer Auftraggeber und der Detektivbranche als Ganzer dem Ziel verschrieben, Beweise nur legal und gerichtsverwertbar zu beschaffen. In die Persönlichkeitsrechte der Zielpersonen darf in keinem Fall mehr eingegriffen werden, als es die Verdachtsmomente rechtfertigen. Dazu gehört unter anderem, dass der höchstpersönlich geschützte Lebensbereich jeder Zielperson absolutes Tabu ist, solange nicht Gefahr im Verzug vorliegt. Der rechtssichere Umgang mit dem deutschen Gesetz ist das A und O einer professionellen Detektei wie der Detektei GU Sicherheit & Ermittlung. Die Beschaffung gerichtsfester Beweise für die Vortäuschung von Krankheiten verursacht zwar im ersten Moment Kosten für den Arbeitgeber. Doch zum einen sind diese Kosten bei erfolgreicher Überführung erstattungsfähig, zum anderen erspart die fristlose Kündigung in Folge der Beweisdokumentation aufwändige Arbeitsgerichtsprozesse und Imageschäden.

 

Folgende Gründe führen zum Verbot einer Nebentätigkeit:

 

  • Wenn es sich um eine Konkurrenztätigkeit handelt und ein Wettbewerbsverbot ausgesprochen worden ist.
  • Wenn die Haupttätigkeit erwiesenermaßen negativ beeinflusst wird.
  • Wenn die gesetzlich erlaubte Maximalarbeitszeit durch den Nebenjob regelmäßig überschritten wird.

 

Zu beachten ist allerdings: Ein Anfangsverdacht ist noch kein Beweis. Von Vorverurteilungen sollte abgesehen werden. In manchen Fällen stellt sich heraus, dass verdächtigte krankgeschriebene Mitarbeiter tatsächlich den ganzen Tag nicht das Haus verlassen. In solchen Fällen kann zumindest das zuvor zwangsläufig zerrüttete Vertrauensverhältnis des Arbeitgebers zum Mitarbeiter durch die Ergebnisse der Observationen unserer Wirtschaftsermittler wiederhergestellt werden.